Diskussion: Aufnahmekriterien für BewohnerInnen  Unten

  • Heute erneut die Diskussion von Detlef mit Christine über das Thema Aufnahmekriterien für BewohnerInnen des Sozialen Dorfes.
    Schon beim letzten Mal vor Wochen waren beide der Meinung, daß Kriterien für eine Aufnahme ins Soziale Dorf notwendig werden.

    Wir beiden sind uns einig, daß keine BewohnerInnen aufgenommen werden können, die .....

    (A) aktiv (!) alkohol- oder drogenkrank sind oder ..
    (B) die Ziele des Gesundheitsprojektes ablehnen.

    Ein über Jahre trockener alkoholkranker Mensch oder cleaner Drogenkranker ist dagegen nach Ansicht der beiden kein Ausschlußkriterium.

    Als eine gute Lösung für beide Seiten betrachten Detlef und Christine ein ...

    (C) Kennenlernwochenende im Dorf ...

    .. zum Standard zu machen. Das ist für beide Seiten eine gute und praktische Verfahrensweise, um spätere Probleme im Zusammenleben zu vermeiden bzw. zu minimieren.



    editiert von: initiative, 17.05.2010, 21:30 Uhr

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  • Positive Aufnahmekritierien sind ...

    (A) Langzeiterwerbslose in ALG2 (Hartz IV) ..
    (B) Menschen in Armut oder akuter Armutsgefährdung ..
    (C) Erwerbsunfähige in Grundsicherung nach SGB12

    Für diesen Betroffenenkreis wurde das Dorf entworfen. Er wird nach erster grober Festlegung ca. 80 bis 90% der DorfbewohnerInnen ausmachen.

    (D) körperbehinderte Mitmenschen (Rollstuhlfahrer)
    (E) Menschen mit psychischen Erkrankung wie Depressionen
    (F) Menschen mit einer "überblickbaren" Geistesstörung

    Initiativenmitglied Detlef äußert ernste Bedenken, daß der letzte Punkt die Gefahr einer Ablehnungshaltung möglicher anderer DorfbewohnerInnen mit sich bringt.
    Christine, die eine sehr lebenserfahrene Heilerziehungspflegerin ist und im Wittekindhof arbeitet, einer Einrichtung für psychisch kranke und geistesgestörte Menschen sagt, daß dies kein Problem sei. "Leichte Geistesstörungen sind keinerlei Problem, wenn man die Diagnose kennt und vor einer Aufnahme genau zu unterscheiden weiß."
    Und außerdem:"Das ist schließlich ein Soziales Dorf!!! Ein Ausschluß aus Unkenntnis wäre einfach nur Diskriminierung, soziale Ausgrenzung. Menschen, die an einer leichten Geistesstörung leiden, sind im Alltagsleben absolut kein Problem - im Gegenteil oft sogar eine wirkliche menschliche Bereicherung."
    Christine arbeitet gerne in ihrem Beruf, setzt sich oft und sehr für ihre Betreuten ein.

    Detlef ist einverstanden. Er verlässt sich auf Christines Urteil als erfahrene Fachfrau.

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  • Birgit legt heute beim Gespräch Wert darauf, daß nicht nur Menschen deutscher Nationalität BewohnerInnen sein können.

    Detlef: Das ist von Anfang an bereits so gedacht ... multisozial, multikulturell und generationsübergreifend, so steht es im Einführungsbeitrag.
    Mit Birgits Feststellung müsste man genauer multinational und multikulturell schreiben.



    editiert von: initiative, 18.05.2010, 16:18 Uhr

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