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Soziales Dorf: Projektstand
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Engagiertentreffen vom 9. bis 11. September soll 'Neue Soziale Idee' auf den Weg bringen

Eingereicht von Initiative am 05. Sep 2011 - 05:30 Uhr             Seitenaufrufe: 6675

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Pressemitteilung – Im Kreis Minden-Lübbecke soll ein ‘Soziales Dorf‘ entstehen. Ein erstes Meeting der Aktiven aus verschiedenen Regionen findet vom 9. bis 11. September in der Weserstadt Minden statt. 

Am zweiten Septemberwochenende geht es im ostwestfälischen Minden um nicht weniger als eine Neue Soziale Idee. So beschreiben die Initiativenmitglieder selbstbewusst ihr Vorhaben ‘Soziales Dorf im Mühlenkreis.‘
Vom Freitag, 9., bis Sonntag, 11. September, treffen sich die Aktiven zum sozial engagierten Meinungsaustausch, um Landschaft und Leute kennenzulernen sowie vorbereitende Schritte für die spätere Umsetzung zu gehen.

Mit auf dem Programmplan findet man einen Filmabend über ökosoziale Gemeinschaften in Europa und eine Gesprächsrunde mit Sportlern über Lösungsansätze für Krankheitsbelastungen durch Arbeitslosigkeit und Armut.


Ökosozialen Lebensraum schaffen – für sozial Benachteiligte

Das anvisierte Ziel der Initiative ist ein soziales, ökologisches und kulturelles Lebensraumprojekt auf einem Bauernhof. Das Angebot gemeinschaftlichen Wohnens richtet sich im späteren “Dorf“ an sozial benachteiligte Menschen, Langzeitarbeitslose, Menschen in Armut oder chronischer Erkrankung. Auch ein baubiologisch besonders gestalteter Wohnbereich für MCS-Notfälle (mehrfache Chemikaliensensitivität) ist vorgesehen sowie ein Winterhaus für Obdachlose.
“Wir unterscheiden nicht nach Personengruppen,“ stellen die Dorfengagierten klar. “Allein Armutsbetroffenheit und Notlage zählen, ob jemand ins spätere Dorf einziehen kann.“ Eine Einschränkung wird allerdings gemacht. Menschen in aktiver Suchterkrankung können nicht Bewohner werden. Die hohen Belastungen bei Alkohol-, Drogen- oder Tablettenabhängigkeiten bewältigen, das kann das geplante ökosoziale Gemeinschaftsprojekt nicht leisten.

Der Ort für das ökosozial umgestaltete Anwesen soll im Raum Minden-Lübbecke liegen, in dem Landkreis, wo die Idee entstanden ist. Das angrenzende Südniedersachsen oder eine andere Region werden dann in Betracht gezogen, wenn eine Umsetzung im Mühlenkreis nicht zu verwirklichen ist.


Nicht nur Kennenlernen: Leitbild ausarbeiten, Sprecher wählen & mehr


Bisher war die Öffentlichkeitsarbeit in den Social Media Schwerpunkt der Aktivitäten. Das war erfolgreich, hat viel Interesse geweckt und Befürworter in vielen Gesellschaftsschichten hervorgebracht. Jetzt gilt es, weitere Schritte auch außerhalb der virtuellen Welt zu unternehmen.

Beim Arbeitstreffen am Samstag sollen soziale, ökologische und demokratische Grundsätze festgeschrieben und Arbeitsstrukturen aufgebaut werden.
Über den vorbereiteten Entwurf eines Leitbildes für die Initiative und das Vorhaben wird abschließend diskutiert und abgestimmt. Das Leitbild wird das Selbstverständnis der Gruppe wiedergeben und für alle Mitglieder verbindlich sein. Der zweite Teil beschreibt das Projektvorhaben in seinen Grundeigenschaften.
Außerdem steht die Wahl von Sprecher-/innen auf der Tagesordnung für das Arbeitsmeeting.

Während des Treffens sollen in Einzelgesprächen die Chancen neuer Finanzierungswege weiter diskutiert werden. Im Blickfeld dabei sind aktuell besonders die unternehmerische Sozialverantwortung (CSR) und sozialökonomische Entwicklungen.

 

Arbeitslosigkeit und Armut machen krank – Was tun?

Eine Diskussion über das Kernthema des Sozialen Dorfes ‘Arbeitslosigkeit und Armut machen krank‘ findet am Sonntagmittag im KSG-Bootshaus an der Weserpromenade statt. Vereinsvorsitzender Achim Riemekasten und andere Kanusportler werden in lockerer Gesprächsrunde über die Möglichkeiten der Gesundheitsvorsorge durch Sport und Bewegung am und auf dem Wasser befragt. Im Blickfeld dabei die Gesundheitsprävention für sozial benachteiligte Menschen.
Wassersportler Riemekasten ist als Sportlehrer mit langjähriger Berufserfahrung kompetenter Gesprächpartner der Initiative.

Praktisch ausprobieren wollen die Treffenteilnehmer den Kanusport auch. Das Angebot der KSG zum Schnupperpaddeln im Drachenboot wird gerne wahrgenommen.

 

Das ökologisch-soziale Rahmenprogramm

Angenehmer wie wissenswerter Teil des Rahmenprogramms ist die Vorführung des Films ‘Ein Neues Wir‘ am Freitagabend. Der österreichische Filmemacher stellt darin 10 ökologisch orientierte Gemeinschaften in acht Ländern Europas vor.

Am Samstag wird eine Besichtigungstour den Initiativenmitgliedern den nordöstlichen Teil des Mühlenkreises näher bringen und einen Eindruck über die ländliche Region vermitteln, wo später das ‘Soziale Dorf‘ entstehen soll. Den Abschluss der Erkundungsfahrt bildet ein Besuch der Biologischen Station Nordholz am Rande des Heisterholzes.
Für den Abend ist eine ökosoziale Plauderkonferenz Engagierter via Twitter geplant. Neben Initiativenmitgliedern, die vor allem wegen der Reisekosten nicht in Minden dabei sein können, wollen auch die Initiatorin der Finca la Tuani (Nicaragua) und eine engagierte Vernetzungsspezialistin aus Berlin am überregionalen “Zwitschern“ teilnehmen.

Der Abschlusstag in Minden wird mit einem “fairen Frühstück“ begonnen, einer Solidaritätsaktion zur Förderung des globalen fairen Handels. Für die Morgenmahlzeit am letzten der drei Tage ist der Projektleiter Falk Bloech des gastgebenden Eine-Welt-Dorfes in der Oberen Altstadt eingeladen. Er bringt viel Erfahrung mit lokalen Aktionen für fairen Welthandel mit.

Zur passenden Programmgestaltung gehören auch das Mittagsmahlzeiten in der nahen Wärmestube der Caritas, und nicht zuletzt die Wahl des multikulturellen, und ökologischen Projektdorfes in der Oberen Altstadt als Ort für die erste Zusammenkunft.
 

Webseite – www.soziales-dorf.eu

Sonderseiten – bundestreffen.soziales-dorf.eu

P r e s s e k o n t a k t

Detlef Müller
Königstraße 21
32423 Minden (NRW)
TEL – 0571 386 2112
MAIL – detlef.mueller@soziales-dorf.eu
Twitter – Soziales_Dorf

Anmerkungen:
Das Bild oben ist ein beitragsneutrales Foto für alle Pressemitteilungen.
FOTO: RainerSturm / pixelio.de


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  1. kritik
    Es ist halbherzig und nicht im guten willen der caritativen hilfe süchtige personen nicht aufzunehmen,es ziegt sich wieder einer sozialen diskriminierung zu einer gruppe von menschen, die man einfach zur seite drängt mit der ausrede das dafür keine finanziellen mittel dafür gibt,und es trifft gerade die armen der ärmsten,den obdachlosen suchtkranken die wieder auf der strecke bleiben.Gebt mir eine bessere ausrede,für mich sieht das nach einem prestigeprojekt einer organisationn.,pol.partei,"menschenrechtsverband"aus. Es riecht nach heuchelei und korruption,nach einer öffentlichen beruhigung des gewissens.Wenn alle leute sich in Deutschland für ein bedingungslosen grundeinkommen von € 5000,00,- aktiv bis in den Bundestag zur debatte bringen und es im grundgesetz verankern,löst es auf einem hieb alle sozialen probleme,und bräuchte nicht nur an den symptomen herumzudoktoren.Pakt das problem an der wurzel,dann ist keiner mehr ausgeschlossen,weil jemand krank ist.Diese stigmatisierung oder soziale diskriminierung kranker menschen ist typisch für eine apartheit,die ins stereotype populistische bild passt.Wenn ich mich in die lage eines obdachlosen drogenkranken versetze und von ihnen so behandelt werde weil sie kein geld für drogenkranke menschen haben,würde ich mich wie der letzte dreck fühlen.Eigentlich müßten wir guten bürger wegen unterlassener hilfeleistung ins gefängnis,zur genugtuung der obdachlosen drogenkranken und derer rehab..Ich bin entsetzt über ihre doppelmoral!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
  2. Ein Schamane fehlt im Dorf ;-)
    Ein Schamane fehlt im Dorf icon_wink
    Die Tage bekam ich ein nachdenkliches Gespräch von zwei ^^bürgerlichen Frauen ^^von (freaks so genannt) mit, wie sie sich über eine Einrichtung in ihrer Wohn-Nähe unterhielten. Dabei ging es darum wie hilfreich die Ausgabe von Methadon ist, denn, so ein Zitat: „Meistens sind sie schnell alle wieder weg und steigen sofort wieder in den Bus. Wenige halten sich länger an dem Ort auf – kleine Atempause“ …
    – tja… aber was wirkt gegen Alkohol zum Betäuben? Alkohol Stimmungsbarometer - Nur in Gemeinschaft und auch nur dann wenn der Pegel sozial stimmt… dann allerdings wäre ein fester Rausch für alle ohne Aggression auszuloten. Zur Not mit Gebäck und Plätzchen! Ja.. wo kommen Depris her wo gehen hin sie mit Verarbeitungshilfe in Gemeinschaft.
    Heilung kommt nur langsam wenn ein #Dorf vernünftigen Lebensraum bietet. Wie soll gefeiert werden? Das ganze Leben ist doch eine einzige Droge, das was wir täglich verzerren inbegriffen.
    Heiterkeit will kommen^^ Willkommen LG.
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